Geschichte der Stiftung

Stiftungsgründer ist der Pädagoge Hans Markert. Er war Mathematik- und Englischlehrer und setzte sich sein Leben lang vielseitig ehrenamtlich ein, für die Bildung junger Menschen in Berlin und dafür, dass möglichst viele heranwachsende Menschen Bildungszugang bekommen. Aus dieser gelebten Haltung heraus, gründete er 2011 die Stiftung Markstein. Es ging Hans Markert immer um die Sache, nicht um Eitelkeiten. Er lebt für sich selbst sehr bescheiden. Während des Kriegs wurde er in Berlin geboren und stammt aus finanziell armen Verhältnissen. Als junger Mann fuhr er zur See. Als Lehrer setzte er sich dafür ein, nach Südamerika und auf den afrikanischen Kontinent freigestellt zu werden und schuf damit die Grundlage für den „Sabbatical“ im Berliner Schulwesen.

Die Stiftungsarbeit wird von einem kleinen Kreis von Engagierten vollständig ehrenamtlich ausgeführt. Hans Markert erkannte früh, dass Hilfe zur Selbsthilfe eine win win Situation für Lernende und Lehrende darstellt und rief das Projekt „Schüler*innen helfen Schüler*innen“ ins Leben, welches eines der Kernprojekte der Stiftung ist.
Zwei Jahre ältere Schüler*innen bieten den jüngeren Nachhilfe an. Die helfenden Schüler*innen erhalten zur Anerkennung eine kleine Aufwandsentschädigung für die Nachhilfe und Verantwortung, die sie übernehmen und die jüngeren, erfahren, dass ihnen geholfen wird. Sie dürfen Fragen stellen und diese werden gemeinsam gelöst. Ein Eigenbetrag ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Die Kosten für die Schüler*innen aus sozial schwachen Verhältnissen übernimmt die Stiftung. Die Maßnahme ist für alle Schulen geeignet und findet mittlerweile auch an außerschulischen Einrichtungen statt. Es gibt Kooperationen u.a. in Moabit und Kreuzberg.

Die Stiftung Markstein steht für praktische, unkomplizierte Hilfe; alle Ehrenamtlichen der Stiftung sind stark engagiert. Während der Corona Zeit besorgte die Stiftung zum Beispiel 100 recycelte Notebooks für bedürftige Schüler*innen. Nachhaltigkeit ist der Stiftung wichtig, so konnte sie 100 gebrauchte kaufen, anstatt 20 neue.

Musikalische Erziehung: Ein wichtiger Förderschwerpunkt der Stiftung ist die musikalische Erziehung von jungen Menschen, der Gründer selbst ist ein begeisterter Saxophonist. Die Stiftung gewährt Familien Zuschüsse, die nicht oder nicht mehr für den Unterricht ihrer Kinder an öffentlich geförderten Musikschulen aufkommen können. So wurde u.a. einer jungen Frau geholfen, die heute an der Hochschule Hans Eisler Gesang studiert.
Auch Kosten für den Besuch von Bläser – und Orchesterklassen, sowie Zuschüsse zu Probefahrten übernimmt die Markstein Stiftung für sozial schwächer gestellte Schüler*innen.
Das jährliche Fördervolumen beträgt derzeit 70.000€. Die Stiftung selbst, finanziert sich aus einem großen Netzwerk und aus Erträgen.

Spenden sind willkommen