Jahresbericht 2025

Die Stiftungsarbeit konnte in diesem Jahr kontinuierlich ausgebaut und verstetigt werden. Es wurden neue Unterstütze:innen gewonnen und alle Beteiligten arbeiteten weiterhin konstruktiv und vertrauensvoll miteinander.

Im Oktober 2025 verstarb Herr Markert, der Gründer und Stifter der Stiftung Markstein. Er war bis zuletzt Mitglied des Kuratoriums. Alle Mitglieder des Vorstands und des Kuratoriums, sowie für alle Unterstützer:innen werden sich bemühen, die Stiftung in seinem Sinne weiterzuführen.

Durch die Erhöhung des Stiftungskapitals in den vergangenen Jahren konnten wir deutlich mehr Geld für Förderungen ausgeben und mehr Kooperationen eingehen. Die damit verbundene Arbeit bedeutet für alle Beteiligten eine gehörige Herausforderung. Wir legen Wert darauf, nach Möglichkeit persönlichen Kontakt zu allen Projekten zu halten. Dies gelingt nur durch großes Engagement der Gremienmitglieder und Unterstützer:innen. Auch die Abrechnungen der Projekte bedeuten einen großen Arbeitsaufwand. Dazu kommt die Verwaltung des Stiftungsvermögens und der Immobilien. Um die Kosten der Verwaltung der Wohnungen in der Menzelstr.7, genannt Menzelfried, gering zu halten, hatte ein Vorstandsmitglied auch die Verwaltung der WEG ehrenamtlich übernommen. Die wird jetzt jedoch im Einvernehmen mit der WEG an eine professionelle Immobilienverwaltung übergeben.
Es hat sich gezeigt, dass im Menzelfried einige Reparatur- und Modernisierungsarbeiten notwendig sind. Dies betrifft das Gebäude an sich, aber auch die einzelnen Wohnungen bzw. Gewerbeeinheiten. Als Rücklage dafür erhielten wir im Jahr 2025 noch einmal eine erhebliche zweckgebundene Spende von Herrn Markert.

Die bereits bestehenden Kooperationen wurden erfolgreich fortgeführt. Es kamen auch noch neue Projekte in die Förderung:

  • Die Allegro Grundschule wird in dem Bemühen möglichst viele Schüler:innen schwimmfähig zu machen finanziell unterstützt.
  • Die Elbe Grundschule erhielt die finanziellen Mittel für zusätzlich Materialien zur Leseförderung.
  • Die Filmakademie Baden-Württemberg bekam einen Zuschuss für das Filmprojekt „Schlangenjunge“, das für und mit Kindern und Jugendlichen aus sozial schwierigen Verhältnissen realisiert werden soll.
  • Der Jugendmigrationsdienst Mitte erhält Gelder für ein Lernförderungsprojekt.
  • Der Verein Pro Fellow wurde bei der Durchführung einer Ferienschule unterstützt.
  • Der Medienhof Wedding wird bei der Erarbeitung eines Musicals mit Schülern aus sozial schwierigen Verhältnissen unterstützt.
  • Mit dem Sprachförderzentrum Mitte wurde eine Kooperation eingegangen zur Ausweitung des Sprachförderprojekt „Alles mit Sprache“ in Kitas. Die Förderung läuft jedoch erst in 2026 an.

Im Juni 2025 konnte die Musikschule Spandau den GrooveLiner, den Musikschulbus, einweihen. Den Um- und Ausbau des Busses hat die Stiftung mit 40.000 € unterstützt. Der ehemalige Bücherbus, der zum „mobilen Klassenzimmer“ und Tonstudio umgebaut wurde, soll vor allem Kinder und Jugendliche erreichen, die aus verschiedenen Gründen bislang nicht an den Angeboten der Musikschule teilnehmen. Er fährt zukünftig drei Grundschulen an und das „Klubhaus“ im Falkenhagener Feld. In diesem Gebiet leben viele Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien.

Insgesamt haben wir 150.426,47 Euro für die Förderung satzungsgemäßer Projekte ausgegeben.

Zum Vergleich: Im Jahr 2023 waren es nur 48.659,82 €. Diese erhebliche Ausweitung der Stiftungsaktivitäten macht sich natürlich stark in der Arbeitsbelastung aller Beteiligten bemerkbar. Aber bisher beteiligen sich alle „Marksteine“ mit viel Freude und Engagement an der Stiftungsarbeit.