Allein schon, um einen unangemessenen Verwaltungsaufwand zu vermeiden, darf die Schülerpartnerschaft keinen Charakter von bezahlter Arbeit haben. Das wird in aller Regel auch nicht der Fall sein. 

Eine generelle Freistellung von Schülern und Studenten hinsichtlich Steuern und Sozialabgaben gibt es nicht mehr. Die Grenze zwischen beitragsfreien Tätigkeiten und beitragspflichtiger „Arbeit“ ist unscharf.

  1. Nach dem Schwarzarbeitergesetz von 2004 gilt Nachbarschaftshilfe nicht als Arbeit im arbeitsrechtlichen Sinn, selbst wenn sie geringfügig bezahlt wird. Damit sind auch Regelungen über ein Arbeitsverbot für unter 16-Jährige nicht anwendbar.
  2. Bei Tätigkeiten für gemeinnützige Vereine und/oder öffentliche Einrichtungen gibt es einen Freibetrag von 750 EUR im Jahr. Für Übungsleiter beträgt der Freibetrag 2.400 EUR. Als begünstigte Tätigkeiten sind dabei beispielhaft Ausbilder/Erziehe/Betreuer, künstlerische Übungsleiter und Jugendleiter/Ferienhelfer genannt.

Weitere Informationen bei der Stiftung.