Die Stiftung gewährt einen Zuschuss zum Unterricht an einer öffentlich geförderten Musikschule, wenn Eltern / Erziehungsberechtigte nicht oder nicht mehr vollständig für die Kosten aufkommen können. Auch Anfangs-Instrumentalunterricht an öffentlichen Musikschulen kann auf Empfehlung von Lehrer*innen allgemeinbildender Schulen bezuschusst werden. Für kostenpflichtige Angebote der Schulen wie Bläser- und Streicher­klassen und Schulorchester ermöglicht die Stiftung durch Zuschüsse die Teilnahme von Schüler*innen aus schwierigen finanziellen uind sozialen Verhältnissen.

Die Situation: Musikalische Erziehung ist ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung. Kinder aus einkommensschwachen und aus bildungsfernen Famlien erhalten nur selten Instrumentalunterricht. Das „Bildungs- und Teilhabe“-Paket der Bundesregierung reicht in keiner Weise aus, um dies zu ändern. Besonders effektiv können die begrenzten Mittel der Stiftung eingesetzt werden, wenn Unterricht wegen Verarmung der Eltern / Erziehungs­berechtigten abgebrochen werden müsste. Die Förderung von Hochbegabten ist dabei nicht vorrangiges Ziel. Dafür stehen Mittel von anderer Seite zur Verfügung.

Organisation: Die Bedürftigkeit wird von der Musikschule bescheinigt. Bei drohendem Abruch des Unterrichts aus finanziellen Gründen wird die MusikschuleIn in der Regel einen Gebührennachlass gewähren, der jedoch eventuell nicht ausreicht, um eine Fortsetzung des Unterrichts zu ermöglichen. Auch ein Zuschuss für die Bereitstellung eines Leihinstruments ist möglich, sowie für die Teilnahme an überregionalen Wettbewerben.